Einstellungen

Ton

Leise beginnen, dann die Systemlautstärke anpassen. Der Ton startet erst mit dem Lautsprecher-Symbol im Modul. Ein Begrenzer am Ausgang fängt Pegelspitzen ab. In der Obertonreihe ist die Lautstärke auf den Effektivwert bezogen: Kippst du einzelne Phasen, ändert sich die Kurvenform stark, der Klang aber kaum.

Kalibrierung der Pegel (dB SPL)

Wirkt in den Modulen „Dezibel und phon“ und „Verdeckung und Mithörschwelle“. Die Pegelverhältnisse zwischen den Tönen stimmen immer, die absoluten dB-SPL-Werte nur nach Kalibrierung: Kalibrierton abspielen und den Bezug bzw. die Systemlautstärke so einstellen, dass ein Schallpegelmesser am Kopfhörer bzw. am Hörplatz 94 dB anzeigt. Danach die Lautstärke nicht mehr ändern. Ohne Kalibrierung und mit beliebigen Kopfhörern sind Hörschwelle und Isophonen nur ungefähr nachvollziehbar.

MIDI-Keyboard

Wirkt in der Obertonreihe: Eine Taste setzt die Grundfrequenz f₀, der Ton klingt, solange sie gedrückt ist. Bei mehreren Tasten gilt die zuletzt gedrückte. Pitch-Bend verstimmt um bis zu ±2 Halbtöne. Die Einstellung bleibt gespeichert; ein später angeschlossenes Keyboard wird automatisch erkannt.

Dezibel und phon

Schalldruckpegel und empfundene Lautstärke im Isophonen-Diagramm vergleichen: Töne ziehen, Pegel ändern, phon und sone ablesen.

Optionale Anzeigen

Kurven gleicher Lautstärke (Isophonen nach ISO 226)

Töne ziehen; ein Klick auf eine freie Stelle setzt den ausgewählten Ton dorthin. Gepunktete Kurvenabschnitte liegen außerhalb des Normbereichs.

Gehörter EQ bei anderem Abhörpegel gehörte Änderung Ausgleichs-EQ
beim ausgewählten Ton
gehörte Änderung
Ausgleichs-EQ

Eine Mischung, die bei Referenz 1 ausgewogen klingt, wird um die Differenz leiser oder lauter abgespielt. Die gefüllte Kurve zeigt, um wie viel phon jede Frequenz dann gegenüber 1 kHz leiser oder lauter wirkt; die gestrichelte Kurve den EQ, der den Klang von Referenz 1 wiederherstellt.

Lautheit: phon → sone
TonFrequenzdB SPLphonsonedB(A)
1
2
3
Gleich laut wie 1 kHz mit
Gesamtpegel (energetisch)
Gesamtpegel A-bewertet
Gesamtpegel C-bewertet

* außerhalb des Normbereichs von ISO 226 (20–90 phon, über 4 kHz bis 80 phon), extrapoliert. Die Gesamtpegel sind Summen der Schallleistung; Lautheiten mehrerer Töne lassen sich so nicht addieren.